• Wir wollen ein Haus für Kinder sein, in dem sich jeder einzelne (Kinder und Erwachsene) wohl fühlt, und sich seinen individuellen Fähigkeiten entsprechend entfalten kann. Die Ganzheitlichkeit des Kindes steht dabei für uns im Vordergrund. Unser Anliegen ist es, Kindern den katholischen Glauben zu vermitteln und sie damit auf ihrem Lebensweg zu stärken.
     

  • Wir verstehen uns als Wegbegleiter des Kindes.

  • Wir sind Helfer, Tröster und Vorbild. Persönliche Partizipation ist uns ein hohes Anliegen und gibt uns die Möglichkeit der Teilnahme an der Entwicklung des Kindes.

Offene Arbeit in der KITA St. Servatius

 

Abschied nehmen von dem Bild des Kindes, das mit Vorschriften, Beschäftigungen, Trainings und Anweisungen dirigiert wird.

Es heißt:

sich öffnen für ein Bild vom Kind, das selbst tätig wird, das selbst Fantasien und Ideen in Arbeitsaufgaben umsetzt, die nicht von Erwachsenen entwickelt sind. Ausgangspunkt offener Arbeit ist ein Menschenbild, welches das Kind als Akteur seiner eigenen Entwicklung sieht.

Freispiel

Das Freispiel hat in unserer Arbeit einen zentralen Stellenwert. Sie ist eine Methode der Tagesgestaltung in der Kindertagesstätte. Im Freispiel ist das Kind, wie das Wort schon sagt, freier in der Gestaltung seiner Beschäftigung als in der übrigen Zeit des Tages, an dem  z.B. von den Erzieher/innen Angebote durchgeführt werden.

Die Kinder bewegen sich frei im gesamten Haus.

Sie entscheiden mit wem, wo und was sie spielen wollen.

Die Klettwand im Freispiel

Im Flur ist eine Klettwand. Die Kinder kletten ihr persönliches Zeichen (kleine Karte) an das Raumfoto, wo sie spielen möchten. Sie melden sich bei der jeweiligen Mitarbeiterin ab, wenn sie den Raum wechseln. Wir achten darauf, dass die Kinder den Raum nicht zu häufig wechseln, um Kontinuität im Spielverhalten der Kinder zu fördern.

An der Klettwand erleben die Kinder das Umsetzen von Absprachen, Kommunikation und Einhalten von Regeln.

Trotz Freispiel Bezugsgruppen

Wir haben unsere Kinder in drei Bezugsgruppen unterteilt damit neben dem Freispiel auch eine Gruppenzusammengehörigkeit für Kinder, Eltern und Erzieherinnen bedeutsam gemacht und eine Betreuung einer festen Bezugsperson für mindestens zwei Jahre sichergestellt wird. Jede Bezugsgruppe wird von zwei bis drei Mitarbeiterinnen betreut.

 

Rote Gruppe : Kinder im Alter von 2-5 Jahren

Blaue Gruppe : Kinder im Alter von 2-5Jahren

Waldkinder : Kinder im Alter von 5-6 Jahren

 

Die beiden altersgemischten Gruppen haben jeweils einen eigenen Gruppennamen (Rote und Blaue Gruppe). Innerhalb dieser Gruppe werden die Kinder gemäß ihres Alters, als „Mondzwerge“, „Sonnenwichtel“ und „Sternenkinder“ bezeichnet. Dadurch ist es den Kindern möglich, weiterhin den Verlauf ihrer Entwicklung und ihres „Älter“ und „Größer-Werdens“ nachvollziehen zu können.

Die Vorschulkinder werden als altershomogene Gruppe gesondert betreut. Hier erleben sie andere Ansprache, das Groß-Sein als Pate und eine Öffnung in ein soziales Umfeld außerhalb der Kindertagesstätte.

Anerkannter Bewegungskindergarten NRW

Im Herbst 2009 wurden wir durch den Kreissportbund zum „Bewegungskindergarten“ ernannt. Eine Kooperation durch den ansässigen Sportverein (TV Hoffnungsthal) unterstützt die Bewegungsförderung.

Glaube

Unser Glaube begleitet uns durch den Tag, wie die Sonne, die immer scheint. Gott ist uns immer nah! Unser Bestreben ist es im Glauben zu wachsen und die Kinder dabei zu unterstützen. In Kooperation mit den Seelsorgern des Kirchengemeindeverbandes werden Inhalte zu den diversen Festen im Kirchenjahr erarbeitet, z.B. St. Martin, Ostern etc., Gottesdienste mit den Kindern vorbereitet und durchgeführt. Erfahrungsfelder der Kinder nutzen wir. Wir setzen dort an, wo die Kinder Spiritualität erfahren und Rätselhaftes wahrnehmen. Kinder bringen eine angeborene Neugier mit, die sie für alles und alle in ihrer Umgebung öffnet. In religionspädagogischen Fortbildungen bilden wir uns ständig weiter und setzen uns mit Themen und verschiedenen Anschauungen auseinander.

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